Wozu, wie, wann? Naturroutine statt starrer Morgenrituale.
Ep. 15

Wozu, wie, wann? Naturroutine statt starrer Morgenrituale.

Episode description

In dieser Folge der Hängematten-Perspektive nehme ich dich mit in einen winterlichen Wald bei Dresden und erzähle, wie meine eigene Naturroutine entstanden ist – nicht aus perfekten Morgenritualen, sondern aus Lockdown-Koller, Spaziergängen und Walk-&-Talk-Meetings.

Ich lade dich ein, drei Fragen für deine Naturroutine zu nutzen:

Wozu willst du Natur in deinem Leben haben? Zur Regulierung, zum Runterkommen, zum Denken, für Beziehung?

Wie kann das konkret aussehen? Vom kurzen Weg zu Fuß, Telefonat im Gehen, Zimmerpflanzen bis zum regelmäßigen Spaziergang.

Wann passt Natur realistisch in deinen Alltag? Ohne zusätzlichen Druck, ohne „Ich muss das jetzt auch noch schaffen“.

Die Folge will weniger ein „So musst du es machen“-Ratgeber sein, sondern eine Einladung, deine eigene, stimmige Praxis mit der Natur zu finden – jenseits von starren Internet-Routinen und Selbstoptimierungsdogmen.

📌 Mehr zum Jahresprogramm „Date mit der Natur“ findest du hier: [https://l.hanjo-meinhardt.de/date-26]


Gab es einen Moment, der hängen geblieben ist – oder eine Frage, die nachhallt? Ich freue mich über deine Rückmeldung, egal ob lang oder kurz.

Du kannst mir schreiben:

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Ich lese mit – und ich antworte.

Vielleicht entsteht daraus ja ein kleiner Waldpfad von Gedanken.

Download transcript (.srt)
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Hallo, so klingt ein Bach, ein Bach im

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Winterwald, um es genau zu nehmen, weil der

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ist nämlich ansonsten eher sehr, sehr still gerade.

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Totaler Kontrast zum Frühjahr.

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So als kleine Rahmung, erstmal wo ich gerade

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bin.

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Ich bin gerade wieder im Eutschitzgrund, was ihr

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eben habt Plätschern hören, ist der Mödnitzbach und

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der Grund und der Bach an sich verläuft

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hier, ausgehend von der Eutschitz am Büdel in

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Bannewitz, ich weiß gar nicht genau wo er

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entspringt, aber im Grunde aus der Richtung komme

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ich jetzt, bis runter nach Dresden und es

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ist eigentlich ein ziemlich schöner Weg, vor allem

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der Teil hier ist unglaublich ruhig, man hat

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zwar ein paar Häuser im Blick, aber man

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läuft im Prinzip hier einfach in so einem

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schönen Buchen-Eichen-Erlenwald herum und der ist

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halt gerade eben komplett zuckerweiß.

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Alles in allem, das ist die Ecke, wo

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ich so meine Podcast-Episode dieses Jahr aufgezeichnet

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habe und jetzt gehe ich gerade hier im

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Winter lang und merke einfach so diesen krassen

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Unterschied zum Frühjahr, wo die Vögel gebrüllt haben,

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jetzt zirpt es mal hier, jetzt zirpt es

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mal da und das war es dann auch.

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Das ist ein krasser Unterschied.

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Was ist mein Thema heute?

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Hängematten-Perspektive und mein Thema ist heute Routine.

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Ich fange mal ganz kurz an mit was

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ist Routine.

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Routine ist eine Tätigkeit, eine Handlungsweise, die sich

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immer wieder wiederholt und die man

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zum Beispiel für sich selber etabliert, weil sie

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einem gut tut, weil man daraus einen Nutzen

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zieht.

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Das ist im Grunde eine Routine im positiven

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Sinne.

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Ich spreche in letzter Zeit relativ viel über

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Naturroutine, weil ich im Januar mit einer Gruppe

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von maximal zwölf Leuten starten möchte.

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Ein Programm, in dem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen

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für sich selber so eine Naturroutine entwickeln können.

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Und dabei ist mir gerade eben, nicht gerade

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eben, einfach im Laufe des Entwicklens und jetzt

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Leute einsprechend, so ein bisschen bewusst geworden, was

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teilweise auch hinter dem Wort Routine steckt.

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Nämlich, dass etwas immer genau gleich und zu

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genau dem gleichen Zeitpunkt stattfindet.

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Und das ist zum Beispiel bei mir so.

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Ich würde von mir selber einfach behaupten, ich

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habe eine Naturroutine.

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Die besteht in der Regel aus Spaziergängen, kleinen

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Wanderungen, vielleicht auch mal zu basteln oder zu

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schnitzen draußen.

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Das ist meine Naturroutine.

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Das ist das, was ich mache, wenn ich

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rausgehe.

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Und der Zweck dieser Routine, der Zweck der

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Routine ist für mich, ich nenne es mal,

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ich habe eigentlich zwei Gründe, warum ich raus

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in die Natur gehe.

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Das eine ist Selbstregulation, Stressbewältigung.

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Und der zweite Teil ist für mich tatsächlich,

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ist für mich ein Raum für kreative Arbeit.

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Und für zwischenmenschliche Arbeit, für Verbindungsarbeit.

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Dafür ist es für mich der Raum, weil

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ich für mich einfach selber gelernt habe aus

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meiner eigenen Erfahrung, aus der Erfahrung mit Menschen

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draußen, aus der Erfahrung mit Teams auch draußen,

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dass die einfach mal draußen andere Entscheidungen treffen,

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anders nachdenken.

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Und ich glaube, die Entscheidungen, die draußen getroffen

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werden, sind besser.

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Und heute soll es aber nicht um diese

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Entscheidungen gehen.

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Heute soll es, wie gesagt, um das Thema

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Routine gehen.

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Ich erzähle mal ein bisschen was über meine

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eigene Routine, wie ich dazu gekommen bin.

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Wie bin ich zu meiner Naturroutine gekommen?

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Wie kommt es, dass ich rausgehe?

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Das war tatsächlich, ich sage es mal so,

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nicht immer so.

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Ich habe als Kind viel Zeit in der

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Natur verbracht, im Garten, im Wald, auf dem

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Grundstück, weil ich einfach ein bisschen abgeschieden gewohnt

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habe.

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Und das hat einfach dazu geführt, dass ich

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viel draußen gespielt habe.

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Bis ich dann irgendwann Teenager geworden bin und

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Budebauen nicht mehr hip war, sondern PC-hip

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war.

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Und dann habe ich halt viel Zeit am

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Rechner gehangen, habe ja später auch Software entwickelt

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und bin dann auf den Weg gekommen, zu

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sagen, ich will eigentlich nicht mehr Software entwickeln,

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sondern ich will Menschen helfen, sich zu entwickeln,

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Teams helfen, sich zu entwickeln.

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Habe das dann gemacht und dann kam irgendwann

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der Lockdown.

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Das war für mich so eine Zeit, wo

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ich mit drei Kindern und meiner Frau 24

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-7 zu Hause gehockt habe.

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Ich hatte dann zu der Zeit auch gerade

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frisch einen neuen Job angefangen, der voll remote

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war.

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Es gab so ein kleines Büro mit ein

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paar Kollegen, auch in Dresden, aber die habe

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ich tatsächlich das erste halbe, dreiviertel Jahr gar

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nicht physisch zu Gesicht bekommen, weil eben Lockdown

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war, weil alle respektvoll miteinander umgegangen sind, auch

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als der Lockdown dann aufgehoben war und gesagt

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haben, naja, gucken, wie wir das jetzt machen,

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Büro ist klein und so aufeinander hocken will

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man nicht so oft.

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Nur deshalb hat man sich so gut wie

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gar nicht gesehen und in der Zeit ist

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mir einfach mörderisch, die Decke hat dann auf

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den Kopf gefallen und ich hatte einfach den

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großen Luxus, dass ich halt ein bisschen außerhalb

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von Dresden wohne und ich konnte die Tür

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aufmachen, rausgehen und problemlos mit 200 Meter Abstand

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zur nächsten Person spazieren gehen.

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Und das habe ich damals dann einfach angefangen,

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einfach so Kopfwürfel freizukriegen, um mal Abstand zu

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haben, um einfach mal Ruhe zu haben, von

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dem permanenten Gewusel.

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Und dann habe ich erst mal gemerkt, dass

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mir das super gut tut.

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Und dann gab es so eine zweite Triggersituation,

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die dann dazu kam, nämlich dass irgendwann die

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Kitas ja wieder offen hatten, ich meine, meine

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Tochter in die Kita gebracht habe.

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Und das führte ganz oft dazu, dass ich

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so das erste Meeting am Tag verpasst habe

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oder hätte.

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Das hat mir übelsten Stress gemacht und es

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war dann so eine Spirale, das Kind schnell

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in den Kindergarten geht und so und sich

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schnell umzieht und alles sowas.

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Und das war irgendwie überhaupt nicht mehr schön.

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Und dann habe ich einfach mal Team gefragt,

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ist es okay von euch, wenn ich mich

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von unterwegs zuschalte?

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Und die haben gesagt, ja, können wir ja

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probieren, wie das funktioniert so mit Videokonferenz und

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vom Handy und unterwegs.

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Und dann haben wir das gemacht.

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Und das war irgendwie schön.

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Ich hatte ja in der Zeit die Rolle

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als Agile Coach in dem Team und das

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heißt, ich war eigentlich immer so ein bisschen

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da, um zu beobachten, um am Ball zu

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bleiben.

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Ich hatte gar nicht so einen großen Redeanteil

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und das war total super.

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Ich konnte spazieren gehen, wenn am Anfang mal

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jemand zu spät kam, habe ich dann immer

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die Kamera gedreht, habe so ein bisschen den

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Weg gezeigt, den Ort, wo ich spazieren war.

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Und das wurde, ich möchte nicht sagen extremer,

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aber es wurde halt intensiver.

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Es war dann halt irgendwann nicht mehr nur

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der schnelle Weg nach Hause, auf den ich

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mitgenommen habe, sondern ich habe dann einfach die

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Spaziergänge auch ausgedehnt und gesagt, ja, ich mache

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jetzt einfach früh noch ein bisschen einen längeren

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Spaziergang und danach gehe ich dann an den

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Rechner.

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War eine coole Zeit, konnte ich mir flexibel

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einteilen.

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Und es hat also gut funktioniert.

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Und das war der Punkt, wo ich angefangen

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habe, draußen zu arbeiten und meine Kollegen auch

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dahin mitzunehmen.

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Und als dann quasi die Pandemie offiziell beendet

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war, als das Infektionsrisiko gesunken war, alle schon

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geimpft oder immunisiert waren auf irgendeine Art und

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Weise, da hat man sich auch wieder öfter

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getroffen, war man wieder öfter im Büro zusammen.

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Und da habe ich das einfach trotzdem fortgesetzt.

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Also wir waren trotzdem noch remote.

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Wir hatten Kollegen, die waren in Jena, wir

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hatten Kollegen in Dresden.

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Und das habe ich einfach fortgesetzt.

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Ich war dann halt trotzdem bei einigen Meetings

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einfach remote dabei.

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Und in der Zeit habe ich eigentlich so

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ganz beiläufig eine gewisse Routine entwickelt.

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Nämlich, dass ich halt regelmäßig Meetings draußen gemacht

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habe, regelmäßig spazieren gegangen bin.

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Und wenn ich das heute reflektiere, sich eben

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aus dieser Routine verschiedene Ziele abgeleitet haben, warum

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gehe ich raus in die Natur.

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Das hatte ich eben vorhin schon gesagt.

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Einerseits Selbstregulation, dann das kreative Arbeiten.

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Einfach coole kreative Ideen draußen kommen.

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Zum Beispiel jetzt im Gehen kommen mir gute

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Ideen, was ich für den Podcast erzählen kann.

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Würde ich jetzt zu Hause am Rechner sitzen,

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wäre das viel, viel schwieriger.

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Wäre ich tatsächlich sogar abgelenkter und unfokussierter.

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Und der dritte Punkt hat sich dann bei

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mir auch noch entwickelt.

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Nämlich dieses in Beziehungen gehen.

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So im Gruppenmeeting und alles.

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Und ich bin draußen und die anderen nicht.

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Ist tatsächlich nicht, eigentlich gar nicht.

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Also das ist nicht beziehungsfördernd, muss man so

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sagen.

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Ja, weil das schafft einfach Probleme an der

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Stelle.

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Aber was ich gemerkt habe, so in einem

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Einzel-Setting oder so, funktioniert das echt cool.

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Ja, für so eine große Videokonferenz, ich brauche

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dann einfach den großen Bildschirm, mit dem ich

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dann auch präsentieren kann, zeigen kann, wirklich alle

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im Blick habe.

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Das ist mit dem Handy nicht so geil.

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Aber in der Einzelarbeit hat das online auch

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ganz gut funktioniert.

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Oder wenn das Datenvolumen alle war, habe ich

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gesagt, komm, lass uns telefonieren.

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Oder empfangsschlecht war, mal telefoniert.

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Auch.

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Und das habe ich eigentlich weitergetragen, diese Praxis

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des Redens in Bewegung.

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Und habe dann später meinen Kollegen angeboten, komm,

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lass uns doch einfach mal eine halbe Stunde

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spazieren gehen.

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Und das hat sich auch als sehr praktikabel

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herausgestellt.

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Sehr gut funktioniert.

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Und dabei durfte ich dann eben auch die

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positiven Effekte des gemeinsamen Gehens kennenlernen.

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Man merkt einfach so, wie Gedanken auch überspringen,

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wie man viel mehr in den Fluss kommt,

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wenn es um Kreation geht.

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Darum geht, Dinge zu durchdenken, zu besprechen, Ideen

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zu entwickeln.

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Oder eben auch Verbindungen, wenn es mal um

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Probleme geht, um Sorgen geht.

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Das funktioniert natürlich einfach im Gehen draußen deutlich

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besser.

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Und jetzt merkt ihr aber schon, das sind

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jetzt keine festterminierten Dinge.

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Keine Dinge, die sich in irgendeinem Zeitplan ausrichten.

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Im Gegenteil, das sind jetzt eigentlich eher Routinen

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im Sinne von, wie mache ich etwas?

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Und gar nicht, wann mache ich etwas?

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Und damit löst sich das Ganze jetzt schon

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ganz stark von irgendeinem, ja, meine Morgenroutine, aufstehen,

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frühstücken, Zähneputzen, Pullern und dann auf ins Büro.

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Und das 5 Tage die Woche.

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Sondern es ist eher tatsächlich eine Routine im

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Sinne von, ich habe jetzt eine bestimmte Aufgabe

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und diese bestimmte Aufgabe gilt es jetzt zu

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lösen.

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Und ich habe dafür meine routinierten Methoden parat.

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In meinem Fall ist es eben zum Beispiel

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der Walk and Talk und das gemeinsame Gehen.

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Für mich selber ist es auch ganz viel

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Walk and Talk.

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Ich bin ehrlich, ich halte da manchmal unterwegs

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auch Selbstgespräche, wenn ich nicht gerade einen Podcast

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aufzeichne, wie jetzt.

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Das kommt einem dann auch vor.

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Ich so leise Sachen einfach mal vor mir

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hin überlege und mit mir selber rede.

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Das hilft mir am Ende auch das zu

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merken und dann schreibe ich mir zwischendurch mal

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Dinge auf.

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Die Routine ist aber eigentlich auch zu erkennen,

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wann brauche ich was.

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Zum Beispiel gestern hat es sich einfach angeboten,

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dass ich früh vor der Arbeit nochmal ein

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Stück spazieren gegangen bin, weil ich hatte noch

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einen Mentoring Termin mit meiner Mentee.

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Und da war es total angenehm, einfach vorher

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nochmal zu sagen, so, ich gehe jetzt einfach

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nochmal spazieren, hab dann den Kopf frei, war

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in Bewegung und dann kann ich mich voll

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und ganz auf sie konzentrieren, weil dann irgendwie

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so meine Alltagsroutine wiederum, also diese Alltagslast eher

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an der Stelle, die war dann einfach weg

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und ich hatte den Kopf einfach frei für

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meine Arbeit.

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Das mache ich ja total gerne, vor einem

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Coaching oder vor einem Mentoring, auch vor einem

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Training, dass ich einfach sage, okay, ja, ich

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gehe jetzt einfach vorher nochmal spazieren, weil ich

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einfach weiß, das tut mir gut.

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Und mich runterbringt und in diese Stimmung bringt,

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oder wenn ich kreative Sachen machen muss, dazu

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an den Rechner muss, also Beiträge schreiben oder

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Bilder sortieren oder ein Konzept zum Papier bringen.

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Oder auch frustige Aufgaben, wie Leute einschreiben, Korrespondenz

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betreiben und so.

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Sie sind nicht frustig, eigentlich sind die total

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belebend, aber ich mache sie, ehrlich gesagt, zu

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meiner Natur aus einfach nicht so gern.

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Ich freue mich dann immer, wenn eine schöne

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Konversation zustande kommt, aber das erst mal zu

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initiieren, fällt mir manchmal ein bisschen schwer.

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Aber das sind einfach so Dinge, wo ich

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sage, hey, ich gehe jetzt einfach entweder davor

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raus oder für Telefonate gehe ich in letzter

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Zeit auch total gerne einfach spazieren.

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Vorgestern auch wieder ein richtig schönes Telefonat gehabt,

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bin dabei durch einen großen Garten gelaufen, das

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funktioniert akustisch wunderbar, Netz hat man auch überall.

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Und das ist im Prinzip auch so Routine

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für mich, nämlich zu erkennen, wann ist die

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richtige Zeit, etwas zu machen.

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Und damit gibt sich eigentlich gerade wieder so

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ein kleiner schöner Dreiklang, nämlich zu gucken, wozu

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hilft mir etwas, wie führe ich das durch

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und wann ist der richtige Zeitpunkt dafür.

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Und das definiert für mich eigentlich eine Routine,

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eine Praxis, die man für sich selber etabliert.

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Und das ist tatsächlich manchmal nicht so einfach,

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vor allem, wenn man eben einfach nur, in

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Anführungszeichen, einem Ratgeberbuch oder einem Blog oder einem

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Ratgeber, einer Vorlage folgt, weil die passt vielleicht

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gar nicht für einen.

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Und dann sagt man halt ja und dann

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kenne ich Leute, die dann einfach sagen, ja,

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ach nee, das mit der Natur, das funktioniert

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für mich nicht und so, ich schaffe das

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immer nicht, früh eine halbe Stunde rauszugehen.

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Dann habe ich gefragt, okay, warum schaffst du

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das früh eine halbe Stunde rauszugehen?

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Dann kommen manchmal tausend Sachen, warum die Person

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das nicht schafft.

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Und dann kommt meine zweite Frage, warum musst

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du früh immer rausgehen?

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Naja, weil ich das ganz oft gelesen habe,

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dass das den Leuten total gut tut, früh

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vor der Arbeit nochmal rauszugehen.

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Und dann kommt meine dritte Frage dazu, nämlich,

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tut dir das denn gut, wenn du früh

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vor der Arbeit rausgehst?

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Kommt als Antwort, nee, das tut mir nicht

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gut, weil das stresst mich.

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Und dann kann man im Prinzip einfach anfangen,

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schon zu überlegen.

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Die Einsicht kommt spätestens dann eigentlich, naja, okay,

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dann ist halt früh rausgehen nicht das Richtige

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für mich.

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Und dann ist es nur noch eine Frage

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entfernt, liegt das jetzt an der Natur, dass

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es dir nicht gut tut, oder liegt es

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daran, dass die Zeit nicht passt?

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Hm, ja, könnte die Zeit sein.

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Ja, ist halt eine ungünstige Zeit und so.

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Aber wann soll ich es denn sonst machen?

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Und dann kann man so ein bisschen ins

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Überlegen kommen, wann ist jetzt ein guter Zeitpunkt

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für Spaziergänge.

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Und wenn sich da tatsächlich erstmal nichts findet,

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und das ist nicht komplett selten, dass sich

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da nichts findet, dann gibt es natürlich

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noch die Frage, wozu willst du denn eigentlich

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raus in die Natur?

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Und auch da kommt oft dann die Antwort,

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na, weil ich das im Internet gelesen habe,

22:02

dass das gut tut.

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Und das ist dann der Zeitpunkt, wo ich

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sage, okay, wir müssen jetzt wirklich raus zusammen,

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weil dann müssen wir wirklich einfach mal, macht

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das total Sinn, einfach mal zu gucken, okay,

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wobei hilft denn die Natur jedem Einzelnen?

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Und dadurch kriegt man im Prinzip dann auch

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wieder so einen schönen Mehrklang einfach raus.

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Nur so, wozu möchte denn eine Person eigentlich

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so eine Naturroutine aufbauen?

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Dann kann man gucken, wann ist der richtige

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Zeitpunkt und schauen, okay, wie genau macht man

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das?

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Falls es jetzt hier so ein bisschen rauscht

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im Hintergrund, so als kleiner Einschub, falls es

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jetzt ein bisschen rauscht, das ist die Autobahn,

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weil der Weg führt hier unter der Autobahnbrücke

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durch.

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Der Schnee dämpft das heute ganz gut, deshalb

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mache ich einfach mal weiter.

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Und das kann man eigentlich wunderbar lösen.

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Und das ist halt auch einer der Punkte,

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wo ich sage, da setze ich mit meinem

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Jahresprogramm an, wo ich einfach sage, okay, das

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sind alles Fragen, die man sich im Laufe

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eines Jahres sehr, sehr gut beantworten kann.

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Kann man auch schneller machen, aber das kann

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man auch super entspannt im Laufe eines Jahres

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machen und gleichzeitig für sich selber ausfinden.

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Also ausfinden, wozu brauche ich eigentlich Natur?

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Wozu würde ich eigentlich rausgehen?

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Rausfinden, wie kann ich das draußen machen?

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Es gibt ganz viele, ganz viele schöne Vorschläge

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dazu.

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Und dann kann man gucken, wann ist für

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mich der richtige Zeitpunkt, was zu machen.

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Das kann eben sein, dass man früher einen

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Spaziergang macht.

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Das kann sein, dass man ein Stück von

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eines täglichen Weges, den man normalerweise mit dem

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Bus oder mit dem Auto bewältigt, dass man

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sagt, das ändere ich einfach, ich laufe lieber

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ein Stück.

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Das kann auch sein, dass man sagt, ich

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schaffe es in der Woche wirklich nicht.

24:21

Aber ich mache mein Zimmer ein bisschen natürlicher,

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ich stelle mir Zimmerpflanzen hin oder hänge mir

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Naturbilder an die Wand.

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Auch das ist alles wissenschaftlich nachgewiesen, schon hilfreich.

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Und gehe dann einfach am Wochenende einen Tag

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spazieren oder mache dann eine längere Wanderung, einen

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längeren Spaziergang.

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Suche mir vielleicht noch Gleichgesinnte, mit denen ich

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gemeinsam so einen Spaziergang mache.

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Auch das durchaus eine Möglichkeit für meinen Jahresprogramm,

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dem Date mit der Natur.

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Vielleicht einfach jemanden zu finden, mit dem man

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mal rausgehen kann.

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Zu sehen, hey, da gibt es Leute, denen

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geht es einfach gleich.

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Und das ultimative Ziel hinten raus, das ist

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halt einfach für sich selbst, boah, ist das

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Auto mal laut, sorry dafür.

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Das ultimative Ziel hinten raus ist schlussendlich aber

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einfach eine Routine für sich selber zu finden,

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die zum eigenen Alltag passt.

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Von daher, es wird mitnichten, wie Catalog John

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sagen würde, ein so kriegst du deine, das

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hier ist deine Naturroutine, die üben wir jetzt

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ein.

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Sondern es geht wirklich darum, das auszuprobieren.

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Und das ist ja auch meine Erfahrung, wie

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sich meine Naturroutine entwickelt hat.

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Einfach durch kleine Krisen, kleine Triggermomente, die dafür

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gesorgt haben, dass ich jetzt gerade dabei bin,

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andere Menschen zu beraten und auf dem Weg

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dahin zu begleiten, in die Natur rauszugehen.

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Und ich selber war super viel in der

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Natur draußen in den letzten fünf Jahren, so

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lange ist es nämlich schon her, seit ich

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damit angefangen habe, im Lockdown, für mich erkannt

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habe, wie gut mir das tut.

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Wie das meinen Kopf öffnet, wie mich das

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beruhigt, wie mich das voranbringt.

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Und ja, das könnt ihr auf jeden Fall

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mit mir machen, in diesem Sinne, also heute

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ist das hier ein ganz klarer Selbstwerbepost für

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meine Arbeit.

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Ich hoffe, ihr könnt euch davon was mitnehmen.

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Ich hoffe, das ist für euch interessant, euch

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das einfach mal anzuhören.

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In dem Sinne wünsche ich euch eine gute

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Zeit.

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Ich gucke mal, ob ich gleich noch ein

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bisschen Stille für euch bekomme, weil hier auf

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der Seite ist die Autobahn doch ganz schön

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laut.

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Bis zum nächsten Mal, euer Hanjo.